Vom Geher zum Läufer

gehen laufenJoggen ist eine beliebte und effektive Ausdauersportart und einige von euch haben bestimmt schon einmal den Versuch unternommen, dass Joggen für sich zu entdecken – und so mancher hat genauso schnell wieder mit dem Satz "Das ist nicht meine Sportart" aufgegeben.
 
Eventuell  ist das so, vielleicht hast du nur zu früh aufgegeben, oder du hast schlicht und ergreifend falsch damit begonnen.
 
In diesem Blog erkläre ich eine beliebte Methode, womit jeder langfristig zum Genuss-Läufer werden kann.
Der Anfang ist gar nicht schwer 
Der erste Schritt passiert im Kopf. Ohne Bereitschaft etwas Neues zu wagen und es auch angehen zu wollen wird es schwer. Mein Tipp: erst im Kopf - dann folgt automatisch der Körper. 
Wenn die Grundeinstellung stimmt, wird es einen viel leichter fallen, sich die Zeit ohne Ausreden für das Joggen zu nehmen. Dieses gilt auch für viele andere Bereiche in unserem Leben.
 
Geduld ist Trumpf 
Was in den letzten Jahren schleifen gelassen wurde, kann man nicht innerhalb weniger Trainingseinheiten aufholen. Daher sollte man sich bewusst machen, seinem Ziel langsam aber kontinuierlich zu nähern. In meinen Laufkursen und Trainingsplänen sind dafür 6 Wochen eingeplant bis ein blutiger Anfänger 30 Minuten am Stück laufen kann.
 
Mit Gehpausen zum Ziel
Viele machen am Anfang den Fehler und Laufen eine Strecke komplett durch. Günstiger ist es aber, mit einem Intervall von Gehen und Laufen zu starten. Als Beispiel beginnt man mit 3 Minuten langsames joggen, gefolgt von einer Gehpause von 2 Minuten. Diese Intervalle werden für 20-25 Minuten wiederholt. Im Fortlauf der Wochen werden dann die Jogging-Abschnitte gesteigert und die Gehpausen gekürzt.
Durch diese einfache Variante werden Trainingsintensität und das orthopädische Risiko minimiert bis ein Laufanfänger seine Wunschstrecke vollständig durchlaufen kann.
 
Dem Körper Zeit geben 
Auch wenn es in den ersten Intervalleinheiten schon gut funktioniert haben sollte,  so darf man nicht dazu neigen, den Plan über Bord zu werfen und ohne Gehpausen durchzulaufen. Dies endet dann oft in Überlastung, Erschöpfung und bedeutet meist das Ende der anfänglichen läuferischen Ambitionen.
Ich rate daher gerade zu Begin nur kurze Laufstrecken auszuwählen und die Jogging-Abschnitte moderat zu steigern, damit Herz, Kreislauf, Muskeln und Stoffwechsel die nötige Zeit bekommen, sich an diese neuen Reize zu gewöhnen. Das Tempo der Jogging-Einheiten sollte so angepasst sein, dass ohne Atemprobleme ein Unterhalten noch möglich ist.
 
Dran bleiben und profitieren
Wer den regelmäßigen Schritt vor die Haustür macht, hat schon die „halbe Miete“. Mit der richtigen Motivation und Geduld wird man alle Vorteile wie z. B. den Abbau von Stresshormonen, die Stärkung des Immunsystems und die Ausschüttung von Glücksgefühlen spüren.  Nicht deshalb sagt man, dass Laufen ein wahres Allheilmittel ist.  
 
Entdecke, checke und mach den ersten Schritt!
 

Freude schenken!

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